Ein neues Jahr beginnt, wenn wir ehrlich auf uns selbst schauen. In dieser Folge geht es um die Wichtigkeit des Innehaltens zum Jahreswechsel. Wir betrachten, was im vergangenen Jahr geschehen ist und welche unerledigten Themen oder Konflikte noch bestehen. Es ist entscheidend, diesen Übergang bewusst zu erleben und nicht einfach neue Vorsätze zu fassen, ohne die Vergangenheit zu reflektieren. Ich lade dich ein, diesen Raum zu nutzen, um Klarheit zu gewinnen und zu verstehen, was dir wirklich wichtig ist.
#beziehungen #paartherapie #konfllikte #kommunikation #trennung
Der Übergang ins neue Jahr bietet eine einzigartige Gelegenheit zur Reflexion. Es ist wichtig, innezuhalten und die Zeit zwischen den Jahren zu nutzen, um ehrlich mit uns selbst zu sein. Statt sich nur auf Vorsätze zu konzentrieren, sollten wir uns fragen, was im vergangenen Jahr gut und schlecht war. Welche unerledigten Dinge gibt es noch, die uns belasten? Diese Fragen helfen uns, den Übergang bewusst zu erleben. Wir sollten die Dinge nicht einfach wegdrücken, sondern uns den unangenehmen Themen stellen. Indem wir uns mit unseren inneren Spannungen und Konflikten auseinandersetzen, können wir klare Entscheidungen für das neue Jahr treffen. Es geht darum, Erkenntnisse zu gewinnen und aus der Reflexion heraus neues Wachstum zuzulassen. Der Podcast ermutigt uns, diesen Prozess ernst zu nehmen und mit Geduld und Offenheit an unsere Wünsche und Bedürfnisse zu gehen.
Takeaways:
- Ein neues Jahr erfordert oft einen ehrlichen Blick auf das eigene Leben und die vergangenen Erfahrungen.
- Starke Beziehungen beginnen bei der Selbstreflexion und dem Verständnis eigener Bedürfnisse und Wünsche.
- Der Übergang zwischen den Jahren ist eine wichtige Zeit, um innezuhalten und über vergangene Ziele nachzudenken.
- Ungeklärte Konflikte und unerfüllte Wünsche sollten nicht ignoriert werden, sondern erfordern unsere Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit.
- Es ist wertvoll, sich Zeit zu nehmen, um den persönlichen Übergang zu reflektieren und Klarheit über die eigenen Ziele zu gewinnen.
- Das Erkennen und Annehmen von Unangenehmem kann zu einem tieferen Verständnis und zu einem erfüllteren Leben führen.
Transcript
Ein neues Jahr beginnt selten dort, wo wir Pläne machen, sondern dort, wo wir ehrlich hinschauen.
Speaker A:Starke Beziehungen beginnen nicht beim anderen, sondern bei uns selbst.
Speaker A:In diesem Podcast geht es um Beziehungen in all ihren Formen.
Speaker A:Partnerschaft, persönliche Entwicklung und Zusammenarbeit im Beruf.
Speaker A:Ja, herzlich Willkommen zu Podcast 207 und das ist die erste Folge im neuen Jahr.
Speaker A:Ja, deswegen erstmal alles Gute für dich zum neuen Jahr.
Speaker A:Und das ist ja immer so ein bisschen besonders, dieser Wechsel der Jahre, die Zeit zwischen den Jahren Weihnachten, Silvester, irgendwie vielleicht eine Zeit innezuhalten und dann wieder neu zu beginnen.
Speaker A:Dieser Übergang im Jahresanfang, den können wir ganz gut nutzen und zwar jetzt mal innezuhalten und nicht wegen der Vorsätze, worum es ja meistens geht, im Sinne, jetzt muss ich was ändern, in diesem Jahr mache ich alles anders und ich mache mir Gedanken, was das sein soll, dann gehen wir ins Fitnessstudio für die nächsten drei Wochen und so weiter, kennt man ja aber sondern erstmal zu gucken, was war denn da jetzt, Was hat sich zwischen den Jahren anders angefühlt und was macht diesen Übergang aus?
Speaker A:Und wenn wir da mal hingucken und vielleicht Dankbarkeit zeigen für das, was vorher war und diesen Übergang auch spüren lassen, dann können wir mit Vorsätzen vielleicht auch ganz anders umgehen.
Speaker A:Dann entstehen vielleicht erst die richtig guten Vorsätze aus diesem Impuls des Innehaltens und nicht aus dem Impuls, ich muss jetzt einen Vorsatz machen oder mehrere, damit ich doch irgendwie ein Ziel habe.
Speaker A:Genau um dieses Innehalten geht es jetzt in diesem Podcast.
Speaker A:Was ist im letzten Jahr passiert?
Speaker A:Was hat dich vorwärts gebracht und was ist dann passiert, als dieses ganze Getöse, sage ich mal, des Jahres nachgelassen hat?
Speaker A:Was war gut, was war schlecht?
Speaker A:Was hast du hinter dir gelassen von dem, was du hinter dir lassen wolltest oder auch nicht?
Speaker A:Das ist mein Impuls für dich zum Jahreswechsel.
Speaker A:Es geht nicht darum, jetzt wieder das Jahr neu zu beginnen und etwas zu wollen, sondern dahin zu schauen und ehrlich mit sich selber zu sein.
Speaker A:Dahin zu schauen, wo es eben noch nicht geklappt hat, wo etwas noch offen geblieben ist, ungeklärt ist, weil sind wir doch mal ehrlich, genau diese Dinge, da neigen wir doch dazu, das eben wegzudrücken oder zu übersehen, weil das ist ja unbequem, das fühlt sich nicht gut an.
Speaker A:Das ist viel einfacher, sich einen neuen Vorsatz zu nehmen und den so alles neu macht der Mai, so ungefähr nach dem Motto, den wieder in den Vordergrund zu stellen.
Speaker A:Und sich da drauf zu stürzen, anstatt zu gucken, was war im Übergang, Was ist liegen geblieben und was ist das, was mir noch nicht gelungen ist?
Speaker A:Oder was habe ich nicht abgeschlossen, obwohl ich das eigentlich tun wollte?
Speaker A:Welche Spannungen gibt es noch, die irgendwie erhalten geblieben sind?
Speaker A:Jetzt hat sich das beruhigt über Silvester und Neujahr und die Weihnachtstage, aber die sind ja noch da, Die kommen ja wieder jetzt am Jahresanfang irgendwie, wenn die nicht geklärt wurden.
Speaker A:Welche Konflikte sind da zum Beispiel Und was wurde davon gar nicht geklärt, sondern einfach nur überdeckt.
Speaker A:So einfach mal Sahne drauf und gut ist, dann sieht man nichts mehr.
Speaker A:Oder jetzt wie jetzt gerade frischer Schnee, sieht alles so schön sauber aus und das darunter, das muss man nicht mehr sehen.
Speaker A:Ach, wie herrlich ist das.
Speaker A:Aber genau da guck mal hin, fühl mal rein in dich selbst.
Speaker A:Was gibt es, Was fällt dir ein, wo du Mensch, stimmt, das habe ich jetzt eigentlich nur verdrängt, aber in mir drin rumort das noch.
Speaker A:Der ungeklärte Konflikt, der unerfüllte Wunsch vielleicht oder auch andere Themen, die sich manchmal unangenehm anfühlen.
Speaker A:Und deswegen ist dieser Übergang so wichtig, weil ein Übergang ist was Besonderes.
Speaker A:Wir haben ja unterschiedliche Übergänge im Leben.
Speaker A:Zum Beispiel, wenn wir bestimmte Altersstufen erreichen.
Speaker A:Wir kommen in den Kindergarten, das ist ein Übergang.
Speaker A:Dann kommen wir in die Schule, da haben wir den nächsten Übergang, dann bis dann der nächste Übergang, vielleicht die nächste weiterführende Schule und irgendwann dann das Abitur oder dann letztendlich der Abschluss und dann kommt die Berufsausbildung oder das Studium und danach kommt dann wieder ein Übergang.
Speaker A:Und so geht es dann auch weiter im Leben mit Übergängen, die also alle ein bisschen langfristiger zu sehen sind.
Speaker A:Dann kommt eine Partnerschaft, vielleicht das erste Haus, die erste Ehe, das erste Kind, der erste Baum, das erste Auto und so weiter, was man alles so im Leben erlebt.
Speaker A:Aber wenn sich ein Wechsel einstellt von A nach B, von der alten Zeit in die neue Zeit oder von der alten Firma in die neue oder auch vom Berufsleben in die Rente, dann ist das besonders, Dann ist es auch schwerwiegend und dann macht es ganz, ganz viel mit uns.
Speaker A:Und deswegen geht es mir jetzt um den Übergang zwischen den Jahren, der ja eigentlich gar nicht so groß ist.
Speaker A:Aber da können wir jetzt genauso hingucken und uns die Zeit nehmen und die Ruhe und die Geduld dahin zu schauen, was ist in dem Übergang zwischen dem alten Jahr und dem neuen Jahr übergeblieben.
Speaker A:Denn manchmal müssen wir noch mal Entscheidungen treffen, damit etwas daraus wird.
Speaker A:Manchmal ist nicht die Entscheidung das Entscheidende, sondern auch mal das Ganze so stehen zu lassen und nicht zu wissen, was jetzt kommt, sondern erstmal das Ganze sich aufbauen lassen, fühlen lassen, was ist jetzt richtig, damit ich aus meinem Automatismus mal rauskomme, aus diesem normalen Vorsatz, Krams und Gedöns im Sinne im nächsten Jahr esse ich weniger und nehme ab, Ich gehe ins Fitnessstudio, ich jogge mehr, ich höre auf zu rauchen und und und und und Ich nehme mir mehr oder weniger Zeit für ir, sondern noch mal reifen lassen.
Speaker A:Was ist es denn eigentlich, was mir fehlt?
Speaker A:Da gibt es einige Menschen, meistens Frauen, die machen da ein richtiges Ritual draus, Die leben diese Rauhnächte, in denen sie sozusagen in diesem Übergang sich Zeit nehmen, an mehreren Abenden einen Rückblick zu machen, einen Wunschkatalog aufzustellen, sich neu zu orientieren und hinzuschauen, was bedeutet der Übergang für mich?
Speaker A:Was brauche ich eigentlich?
Speaker A:Wo will ich eigentlich hin?
Speaker A:Was würde mir gut tun?
Speaker A:Was lasse ich lieber los?
Speaker A:Was sollte ich abschließen?
Speaker A:Was kann ich verändern?
Speaker A:Und das ist genau das, was in diesem Übergang den Raum bietet.
Speaker A:Nicht direkt zum 2.
Speaker A:Januar, da ist jetzt keine Agenda drauf, das muss jetzt keine Deadline haben, sondern einfach nur diesen Zeitraum, den können wir uns nehmen.
Speaker A:Wir können uns einfach darauf einlassen, mal hinzuschauen und sich tatsächlich zum Beispiel abends oder einen ganzen Tag lang damit zu beschäftigen, mit dem Blick auf das Wesentliche.
Speaker A:Was hatte ich vorher?
Speaker A:Was habe ich jetzt?
Speaker A:Was will ich, Wenn ich es noch nicht weiß, was ich will oder was ich anders machen will?
Speaker A:Dann ist es gerade jetzt der Zeitpunkt, das sacken zu lassen, mal stehen zu lassen, einfach mal die Entscheidung nicht zu treffen.
Speaker A:Weil genau da entsteht nämlich aus der Leere, die da vielleicht ist oder aus der Unklarheit entsteht dann durch den Fokus einfach durch das in den Blickwinkel rücken, dann füllt sich das, Da kommt was, Das ist wie so ein Gesetz.
Speaker A:Die Suchmaschine im Kopf wird sozusagen aktiviert und dann fällt uns das erstmal auf.
Speaker A:Und genau das meine ich.
Speaker A:Durch diesen Übergang vom alten Jahr ins Neujahr mal hinzuschauen, die Lücke reifen zu lassen und dann zu Was kann ich daraus machen?
Speaker A:Sei ehrlich mit dir selbst und guck auch auf das Unangenehme.
Speaker A:Und dann gehst du vielleicht auch genau an die Dinge dran, die du unter den Teppich gekehrt hast, sei es mit dir selbst oder auch mit anderen Menschen.
Speaker A:Und wenn du dann in deiner Ehrlichkeit das ganze Thema wahrnimmst, was dich am meisten beeindruckt, was dir am meisten Glück geben würde, vielleicht ist das was ganz anderes zum Beispiel.
Speaker A:Also zum Beispiel nicht als Unternehmer, vielleicht Umsatz oder im Privaten kann es ja auch sein, dass da viele Sachthemen im Vordergrund stehen, was man sich alles so vornimmt.
Speaker A:Keine Ahnung, ob es nun mit dem Haus irgendwas zu tun hat, irgendwelche Anschaffungen solcher Ziele, die man so hat, sondern an die andere Stelle zu gucken, was fürs gute Gefühl da ist.
Speaker A:Und wenn du das dann entdeckt hast für dich, und deswegen ist das jetzt so ganz offen in dieser Folge, das wird überhaupt nicht konkreter, weil das ist genau deins, wo du hingucken kannst, wovon brauchst du eigentlich mehr, Was hatte bisher keinen Raum?
Speaker A:Lass das mal vor deinem geistigen Auge entstehen.
Speaker A:Geh mal die Lebensbereiche einfach durch und die Situation, die Dinge.
Speaker A:Du weißt ja selber über dein Leben am besten Bescheid, was da wichtig ist.
Speaker A:Und dann, wenn du dann Klarheit gewinnst, dann kannst du anfangen, ins neue Jahr hineinzugehen und zwar indem du aufhörst, dir etwas vorzumachen, indem du selber dir irgendwas schönredest oder die Dinge unter den Teppich kehrst, sondern einfach mit der Klarheit an die Sache rangehst, das brauche ich jetzt wirklich.
Speaker A:Das ist das, was ich aus dem Übergang mitnehme und das ist das, was mir Energie gibt, was mich glücklich macht, was mich zufrieden macht.
Speaker A:Und das kann dann vielleicht was ganz, ganz anderes sein, als es bisher war.
Speaker A:Das ist mein Impuls für dich.
Speaker A:Vielleicht nimmst du den mit und vielleicht hast du jetzt schon eine Idee, aber vielleicht ist mein Impuls einfach auch nur, dass du dir die Zeit noch nimmst in den nächsten Tagen und das genau reifen lässt, damit das entstehen kann.
Speaker A:Ich wünsche dir dafür die nötige Geduld und Ruhe, dass du dir keinen Druck machst, dass du dich jetzt nicht angetrieben fühlst, sondern dass du einfach dir diesen inneren Raum öffnen kannst, mehr nicht und schauen kannst, was kommt.
Speaker A:So, dann bin ich gespannt, was es mit dir macht.
Speaker A:Wenn du Lust hast, schreib mal in die Shownotes, ob das neue Ideen geliefert hat oder Klarheit geschaffen hat.
Speaker A:Ich würde mich freuen, von dir zu lesen.
Speaker A:dir Alles Gute für das Jahr:Speaker A:Alles Gute und danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal im Podcast Starke Beziehungen.
Speaker A:Dein Thomas.
Speaker A:Das war wieder eine Folge im Podcast Starke Beziehungen.
Speaker A:Wenn du mehr über mich erfahren willst, dann besuche gerne meine Website feewi tomashaned.de.
