Wir sprechen über das Thema Warten und warum wir oft nicht die notwendigen Entscheidungen treffen. Viele Menschen kennen das Gefühl, dass etwas in ihrem Leben nicht stimmt, aber sie zögern, aktiv zu werden. Stattdessen verharren sie in einem Zustand des Wartens, der oft aus innerer Unklarheit resultiert. Starke Beziehungen beginnen bei uns selbst und hängen davon ab, wie wir mit unseren inneren Konflikten umgehen. Wir müssen verstehen, dass Warten keine Lösung ist und dass es wichtig ist, Klarheit zu gewinnen, um echte Veränderungen zu ermöglichen.
Takeaways:
- Wir neigen dazu, auf Veränderungen zu warten, anstatt aktiv zu handeln und Entscheidungen zu treffen.
- Innere Blockaden hindern uns oft daran, klar zu erkennen, was wir wirklich wollen und brauchen.
- Warten kann sowohl eine bewusste Entscheidung sein als auch ein Zeichen von innerer Zerrissenheit und Unentschlossenheit.
- Die Klarheit über unsere inneren Konflikte ist entscheidend, um aus dem Zustand des Wartens herauszukommen.
- Emotionale Gegensätze in uns müssen erkannt und verstanden werden, um echte Entscheidungen treffen zu können.
- Das Warten kann langfristig zu innerer Unruhe und Erschöpfung führen, was unsere Lebensqualität stark beeinträchtigen kann.
Transcript
Manchmal entscheiden wir uns zu warten, anstatt unser Leben in die Hand zu nehmen und Entscheidungen zu treffen.
Speaker A:Doch warum ist das so?
Speaker A:Starke Beziehungen beginnen nicht beim anderen, sondern bei uns selbst.
Speaker A:In diesem Podcast geht es um Beziehungen in all ihren Formen.
Speaker A:Partnerschaft, persönliche Entwicklung und Zusammenarbeit im Beruf.
Speaker A:Hallo und herzlich willkommen zum neuen Podcast von Starke Beziehungen.
Speaker A:Ja und heute geht es um das Thema Warten.
Speaker A:Wir warten oftmals Dinge und treffen nicht die notwendige Entscheidung.
Speaker A:Wir nehmen unser Leben nicht in die Hand.
Speaker A:Und warum ist das so?
Speaker A:Viele Menschen kennen das nur allzu gut.
Speaker A:Irgendwie ist es auch nicht so einfach, denn außen läuft das Leben weiter, jeden Tag zur Arbeit, Familie, Alltag, Verantwortung und so weiter.
Speaker A:Aber innen drin, da passt das nicht mehr zusammen.
Speaker A:Da gibt es eine Abweichung, ein Gefühl, oh, ich muss was ändern, ich fühle mich nicht mehr gut.
Speaker A:Unerfüllte Bedürfnisse klopfen da so ganz leise von innen an Und dann sagt eine innere Stimme, dafür ist jetzt keine Zeit und wir hören nicht hin.
Speaker A:Aber das Klopfen ist da.
Speaker A:Die Bewusstheit ist da, dass etwas nicht mehr stimmt im Inneren, im eigenen Gefühl und nicht mehr so gut zusammenpasst zum Leben.
Speaker A:Das, was du gerade erlebst, ob es nun Job ist, Familie, Beziehung oder oder, das kann sich auf alles Mögliche beziehen.
Speaker A:Und dieses Gefühl, das kommt von innen.
Speaker A:Das ist nicht laut, das ist nicht dramatisch, das ist aber beständig.
Speaker A:Es ist immer wieder da.
Speaker A:Vielleicht erst langsam und wenig und dann irgendwann wird es lauter, so dass du vielleicht gar nicht mehr gut schlafen kannst.
Speaker A:Und dann kommt irgendwann der Punkt.
Speaker A:Und die meisten wissen das genau, indem du weiß, jetzt müsste ich etwas verändern.
Speaker A:Und was passiert dann oftmals trotzdem, es passiert nichts.
Speaker A:Und was tun die meisten Leute dann?
Speaker A:Sie warten.
Speaker A:Sie warten, statt etwas zu tun, obwohl es von innen drückt und pocht und langsam klar, es muss jetzt was passieren.
Speaker A:Warum warten die?
Speaker A:Die warten nicht, weil sie faul sind oder so, sondern und auch nicht, weil sie es nicht besser wissen.
Speaker A:Die wissen oftmals vom Kopf her schon eigentlich, was richtig wäre.
Speaker A:Aber da fehlt was anderes.
Speaker A:Und zwar sie warten, weil sie im Inneren nicht klar sind, weil etwas ungeklärt ist.
Speaker A:Und das ist der Punkt, um den es geht in diesem Podcast.
Speaker A:Wir warten.
Speaker A:Warum machen wir das?
Speaker A:Warum warten wir?
Speaker A:Statt unser Leben in die Hand zu nehmen?
Speaker A:Und weshalb ist das gar kein Motivationsproblem, sondern liegt ganz woanders.
Speaker A:Gucken wir jetzt mal ein bisschen rein, wie es mit dem Warten so aussieht.
Speaker A:Nach außen hin wird Warten oft falsch verstanden.
Speaker A:Es sieht aus wie Stillstand, Bequemlichkeit, mangelnde Disziplin, Unentschlossenheit natürlich.
Speaker A:Und wenn wir dann in dieser Situation stecken, dann reden wir oft auch mit uns Ja, eigentlich müsste ich ja das und das machen.
Speaker A:Ich will doch unbedingt das und das ändern, andere schaffen das doch auch.
Speaker A:Zum Beispiel sind so Sätze, die dann im inneren Dialog ablaufen oder vielleicht auch so beschwichtigend, selbstbeschwichtigend.
Speaker A:Ich denke einfach noch ein bisschen darüber hinaus.
Speaker A:So und da beruhigt man sich so ein bisschen im Inneren und weiß aber doch, dass was passieren muss und man kommt damit nicht zum Ergebnis.
Speaker A:Und das geht auch ganz vielen so.
Speaker A:Diese Sätze Ich müsste doch endlich und andere schaffen das und also all das ist ja logisch total nachvollziehbar.
Speaker A:Und trotzdem hilft es nicht weiter, weil hier wird versucht, vielleicht die Lösung im Denken zu suchen und dann wird nicht gedacht oder doch, es wird gedacht, es wird vielleicht nicht richtig gedacht, es wird nicht nachgedacht.
Speaker A:Es wird sogar zu viel gedacht manchmal in Form von Es wird alles Mögliche durchdacht, es wird durchgespielt.
Speaker A:Was passiert, wenn ich das tun würde?
Speaker A:Was würde passieren, wenn ich jetzt kündigen würde und meinen Job woanders fortsetzen würde?
Speaker A:Und dann kommen alle möglichen Gedanken, Risiken und so weiter.
Speaker A:Was würde passieren, wenn ich in meiner Beziehung oder im Leben etwas ändern würde?
Speaker A:Wir können das ganze 100 mal durchdenken.
Speaker A:Wir können die Konsequenzen abwägen und wir können auch Gespräche, die notwendig sind, immer wieder im Inneren durchspielen.
Speaker A:Aber es bleibt alles gleich.
Speaker A:Es gibt keine Bewegung da drin.
Speaker A:Ich weiß das, ich habe das selber erlebt.
Speaker A:Du denkst und denkst und denkst und malst es dir auf und versuchst darüber irgendwie Klarheit zu gewinnen, Aber das geht nicht.
Speaker A:Und dann wartest du weiter und wartest und wartest.
Speaker A:Und das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern es zeigt dir erstmal nur, dass es eine innere Blockade gibt.
Speaker A:Und diese Blockade hat nichts mit Denken zu tun.
Speaker A:Und deswegen ist auch Denken nicht die Lösung, weil Denken ist rational.
Speaker A:Und wenn man Ich muss nur lange genug nachdenken, dann wiederholen sich die Gedanken und immer wieder gleichen Gedanken, manchmal auch ein paar neue noch dazwischen und dazu.
Speaker A:Aber mit Nachdenken lösen wir das Problem nicht.
Speaker A:Das ist der Irrglaube Und rationale Menschen neigen besonders gerne dazu, das alles zu durchdenken und darüber, weil sie es ja gewohnt sind, eine Lösung zu finden.
Speaker A:Und genau genommen wissen sie nicht, warum das nicht funktioniert.
Speaker A:Das ist den meisten rationalen Menschen nicht bewusst, weil sie rational sind, sachlich.
Speaker A:Und deswegen funktioniert so etwas am besten bei Sachfragen, wenn es um Zahlen geht, um Strategien oder auch sachlich klar begründete Entscheidungen, die auf dem Papier zu einer gewissen Rationalität führen.
Speaker A:Was weiß ich, wo ich mir eine Entscheidungsmatrix mache?
Speaker A:Pro und Contra Listen, die am Ende zu einem klaren Wert führen.
Speaker A:Aber bei inneren Konflikten funktioniert es nicht.
Speaker A:Da gelten andere Gesetze.
Speaker A:Da sind nämlich zwei gleich starke innere Bewegungen, die gegeneinander wirken.
Speaker A:Und das sind Dinge, die sind nicht mehr rational, die sind emotional.
Speaker A:Ein Teil in dir will Veränderung.
Speaker A:Als Beispiel ein Teil in dir Ich muss da weg, ich muss da raus, ich muss was ändern.
Speaker A:Ein anderer Teil im Inneren Ach ne, lieber nicht, das ist viel zu gefährlich, da ist ein großes Risiko dabei, oh, das kostet viel Geld, Zeit und und und.
Speaker A:Und so gibt es dann tausend Gründe, die emotional mit einem gewissen Wert im Inneren belegt sind.
Speaker A:Und da gibt es keine Zahl, die auf dem Papier steht, so 10 zu 7, da wäre die Entscheidung eindeutig, sondern die emotionale Bewertung ist viel komplexer und lässt sich selten ausdrücken.
Speaker A:Wenn ich dann in dieser inneren Zerrissenheit bin, dann kann ich höchstens vielleicht diese beiden Pole ausmachen.
Speaker A:Zum Beispiel einerseits will ich Freiheit, andererseits will ich Loyalität oder Zugehörigkeit.
Speaker A:Einerseits will ich Klarheit schaffen und andererseits habe ich Angst vor Konsequenzen.
Speaker A:Einerseits will ich die Wahrheit auf den Tisch legen und vielleicht für Gerechtigkeit sorgen und gleichzeitig will ich auch Harmonie und will keinen Streit vom Zaun brechen.
Speaker A:Und diese Punkte sind alle emotional und bilden dann den Gegensatz im Inneren.
Speaker A:Die innere Zerrissenheit, das ist so wie Engelchen und Teufelchen auf der Schulter.
Speaker A:Die ganze Zeit quatscht der eine und die ganze Zeit quatscht der andere in ein Ohr und irgendwann macht es dich vielleicht sogar verrückt, weil du immer noch nicht weiterkommst.
Speaker A:Und dann wirst du weiter warten oder du wirst weiter denken.
Speaker A:Aber was passiert, wenn wir warten oder denken, es passiert eigentlich nichts, denn das Ganze kostet einfach nur Energie.
Speaker A:Erstmal Erschöpfung.
Speaker A:Wenn ich immer wieder das Gleiche durchdenke und irgendwann nicht mehr schlafen kann und nicht weiterkomme, dann wird mein Nervensystem unter Umständen so sehr belastet, dass die Energie, die ich dafür aufwenden muss, zu groß wird.
Speaker A:Und das Schlimme ist, das läuft auch noch im Unterbewusstsein weiter, diese Fragestellung, dieses Denken, das läuft nachts weiter, wenn man schläft, wenn man träumt und so weiter und so weiter.
Speaker A:Wir kommen nicht zum Ziel.
Speaker A:Und trotzdem machen das Menschen, obwohl sie nicht zum Ziel kommen, machen sie es manchmal jahrelang.
Speaker A:Sie warten.
Speaker A:Sie wissen eigentlich sogar mittlerweile, dass sie schon jahrelang in einer Situation feststecken, die sie vielleicht teurer ist.
Speaker A:Nicht in Werten, sondern in dem, was dann entgeht.
Speaker A:Vielleicht das, was man verpasst, dass der Stillstand teurer ist als das, was eine Entscheidung bringen könnte.
Speaker A:Aber trotzdem ist es so und bleibt es so, weil ihnen die Klarheit im Inneren fehlt.
Speaker A:Und gleichzeitig hat dieses Warten ja auch noch eine tolle Funktion.
Speaker A:Warten bedeutet auch, dass nichts passiert.
Speaker A:Und das bedeutet auch, es schützt uns verrückt.
Speaker A:Eigentlich wollen wir raus aus der Nummer.
Speaker A:Und gleichzeitig entscheiden wir uns dann bewusst für Warten.
Speaker A:Also das heißt nicht, dass wir uns nicht entscheiden.
Speaker A:Wir könnten uns für das Bleiben entscheiden, wir könnten uns für das Gehen entscheiden als Beispiel.
Speaker A:Oder wir können uns für Option A oder B entscheiden als Beispiel.
Speaker A:Aber wir können uns auch für Warten entscheiden.
Speaker A:Warten ist auch eine Entscheidung und das Ergebnis ist Stillstand.
Speaker A:Und dann entscheiden wir uns damit auch gleichzeitig dafür, die Folgen der Entscheidung zu tragen.
Speaker A:Und das ist der große Haken an der Sache.
Speaker A:Jede Entscheidung, jede Klarheit bringt Konsequenzen mit sich und die müssen wir dann tragen.
Speaker A:Und dann passieren Dinge, die können wir nicht mehr verhindern.
Speaker A:Es bedeutet zum Beispiel, Verantwortung zu übernehmen.
Speaker A:Es bedeutet zum Beispiel, andere zu enttäuschen.
Speaker A:Es bedeutet auch, sich selbst so nehmen zu müssen und sich nicht selber ausweichen zu können in Ausreden und so weiter und sich vor sich selber zu verstecken.
Speaker A:Und das macht die Klarheit, den Weg zur Klarheit als so unangenehm.
Speaker A:Das ist das Riesenproblem.
Speaker A:Und dann bleiben wir weiter dabei und warten und warten und warten und halten uns alle Optionen offen.
Speaker A:Es könnte ja sein, dass sich irgendwas ändert an den Optionen, weil es verhindert, dass damit, wenn ich die Entscheidung treffe, etwas endgültig wird.
Speaker A:Aber es hat natürlich auch einen Preis.
Speaker A:Das ist das Problem.
Speaker A:Und da fällt mir auch eine Geschichte ein aus einem Meeting letztens, wo wir uns mit Führungskräften und Geschäftsführern unterhalten haben.
Speaker A:Und da ging es auch darum, dass einer der Beteiligten erzählte, dass er jahrelang Schwierigkeiten hatte, Entscheidungen zu treffen.
Speaker A:Und dann hat er gewartet und gewartet und gewartet, so lange, bis ihm die Sache so vor die Füße gefallen ist, dass es entweder zu spät war, die Entscheidung zu treffen, weil der Zug abgefahren war oder die Chance halt einfach verpasst war oder noch schlimmer, noch zu teuer wurde.
Speaker A:Also das Ganze wurde dann so teuer, dass es jetzt quasi gar nicht mehr anders ging.
Speaker A:Und dann gab es gar keinen Spielraum mehr, noch zu reagieren, sondern musste man also noch zu planen, sondern musste man nur noch reagieren.
Speaker A:Das war dann nicht so komfortabel, nur noch diese eine Variante annehmen zu können.
Speaker A:Spannend.
Speaker A:Und das ist auch etwas, worüber selten gesprochen wird.
Speaker A:Wer gibt denn schon gern zu, dass er sich nicht traut, eine Entscheidung zu treffen?
Speaker A:Wer gibt gerne zu, dass er im Warten verharrt?
Speaker A:Nach außen wollen wir natürlich mal gut dastehen.
Speaker A:Gerade je nachdem, wo ich bin, will ich meinen Selbstwert schützen.
Speaker A:Ich will nicht als jemand, der zögert, der wartet, angesehen werden.
Speaker A:Also der Preis des Wartens ist groß.
Speaker A:Verpasste Chancen zum Beispiel Kosten, die entstehen können.
Speaker A:Aber das sind so die sichtbaren Dinge.
Speaker A:Es gibt aber auch die Dinge, die auch kosten, und zwar die, die im Inneren stattfinden.
Speaker A:Das ist das, was sich im Körper, in unserem Geist, in unserer Seele abspielt.
Speaker A:Wenn ich warte und nicht zum Ergebnis komme, dann macht das was mit mir oder mit dir.
Speaker A:Dann wirst du in deinem Organismus irgendwann an einen Punkt kommen, da macht sich das als zum Beispiel innere Unruhe macht sich, das Luft zeigt sich, weil du ja weiß ich muss, ich muss, ich muss, aber ich will, ich kann nicht, ich kann nicht, ich muss, ich muss, ich muss.
Speaker A:Und das kann auch in eine Gereiztheit übergehen, weil natürlich das so ein Gefühl ist, ja, ich will es doch, aber nein und doch und ich muss und es wird witziges.
Speaker A:Dann kommt dieser Druck von innen nur von innen.
Speaker A:Und das bedeutet dann innere Erschöpfung, oftmals auch einhergehend mit auch körperlichen Problemen, vielleicht Rückenschmerzen oder andere Dinge, Energielosigkeit, Erschöpfung, Burnout zum Beispiel hat nicht immer was mit viel Arbeit zu tun, sondern das kann auch einfach durch das Warten und durch viel Kopfarbeit, durch viel Denken entstehen.
Speaker A:Dann kommen auch so Sachen zustande, dass man sich abkapselt, abschottet von anderen, weil einfach gar keine Energie mehr da ist, dass man gar nicht mehr präsent sein kann und versucht sich abzuschotten, um nicht noch mehr Energie zu verbrauchen.
Speaker A:Und das ist dann der Preis.
Speaker A:Und viele erkennen gar nicht mehr, dass das die Folge der nicht getroffenen Entscheidung ist, die Folge des Wartens.
Speaker A:So, und dann kommen wir immer noch nicht da raus.
Speaker A:Dann reden wir uns weiterhin das alles schön und Naja, eigentlich ist doch alles gut so wie es ist.
Speaker A:Ich denke da gerade auch an eine Situation, da war ich mal in einem Unternehmen und da war die Unternehmenskultur schon sehr lange her.
Speaker A:Unternehmenskultur war nicht so besonders toll, war ich auch nicht so lange übrigens.
Speaker A:Und dort wurde viel geschrien, dort gab es wenig Wertschätzung und viele Mitarbeiter waren krank, hatten Probleme wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, waren sowieso oft krank.
Speaker A:Hohe Krankenquote gab es dort.
Speaker A:Und trotzdem habe ich mit einigen gesprochen und alle hatten Gründe zu bleiben.
Speaker A:So schlimm ist es eigentlich nicht.
Speaker A:Oder ich krieg ja immerhin mein Geld regelmäßig und die Kollegen sind nett.
Speaker A:All diese Gründe oder ich bin schon so lange da.
Speaker A:All diese Gründe wurden aufgeführt und nur um sich einzureden, dass es nicht so schlecht ist, aber nach außen hin oder im Inneren waren sie schon krank.
Speaker A:So, und dann halten die das jahrelang aus.
Speaker A:Manche Menschen halten das jahrelang aus und vergessen dann, dass sie warten auf eine Entscheidung, weil es so normal schon geworden Ich kann die Entscheidung eh nicht treffen.
Speaker A:Dann wird auch die Entscheidung noch weiter relativiert und schön geredet war nicht so wichtig, ist mir eigentlich nicht so wichtig und so weiter.
Speaker A:So ähnlich wie die Beispiele, die ich gerade genannt habe, habe.
Speaker A:Und man vergisst, dass man wartet.
Speaker A:Das Thema ist nicht mehr auf der Agenda rational, aber unterbewusst ist es da.
Speaker A:Es wird verdrängt.
Speaker A:So, wie kommen wir aus der Nummer raus?
Speaker A:Das ist ja die entscheidende Frage.
Speaker A:Was ist die Lösung?
Speaker A:Manch einer würde jetzt Reiß dich einfach nur zusammen und mach das doch endlich.
Speaker A:Das ist klar rational gesprochen total einfach.
Speaker A:Das ist genau die gleiche Lösung, wie wenn einer Angst hat vor einer Spinne oder vor irgendetwas anderem Zu Hey, da musst du keine Angst haben.
Speaker A:Es funktioniert nicht, weil das Ganze ist emotional verankert.
Speaker A:Unser Unterbewusstsein steuert uns in diesen Dingen und da kommen wir oft nicht ran, weil das funktioniert von innen.
Speaker A:Das will uns schützen eigentlich.
Speaker A:Deswegen bringt es überhaupt nichts zu sagen Reiß dich mal jetzt zusammen.
Speaker A:Und es bringt auch nicht unbedingt etwas in Aktionismus zu verfallen, um irgendwas zu verändern.
Speaker A:Das machen auch manche dann ist ja wenigstens was passiert, sondern das Wichtigste, was es braucht, ist Klarheit.
Speaker A:Erst wenn ich die Klarheit gewinne, dann kann ich aus dem Wartezustand rauskommen.
Speaker A:Und das ist jetzt keine Erkenntnis so nach dem Ach ja, eins und eins ist zwei, Ach, habe ich gar nicht gewusst, jetzt kann ich endlich entscheiden.
Speaker A:Sondern wir haben ja hier keinen rationalen Prozess.
Speaker A:Das dürfen wir nicht vergessen.
Speaker A:Wenn es rational wäre, wäre es einfach, dann könnte die Erkenntnis kommen, so wie Einstein EMC hoch 2 als Formel zu erkennen.
Speaker A:Aber das ist es nicht.
Speaker A:Es ist ein Prozess, der Ich muss verstehen, was in mir drin los ist.
Speaker A:Ich muss meine emotionalen Gegensätze erkennen, sichtbar machen und verstehen, was dahintersteckt und gucken, was ist das für eine Blockade?
Speaker A:Ist das eine Angst zum Beispiel?
Speaker A:Ist das ein Glaubenssatz?
Speaker A:Welche welche Dinge spielen da mit?
Speaker A:Ist das das uralte Thema von meinem Vater, der immer gesagt Mach das nicht, Mach keinen Fehler zum Beispiel, Triff keine voreiligen Entscheidungen oder, oder oder.
Speaker A:Da gibt es ganz viele Beispiele.
Speaker A:Und wenn diese Klarheit da ist, dann kann auch eine Handlung entstehen und dann fühlt es sich auch gut an.
Speaker A:Und diese Klarheit bedeutet auch oft, nicht nur das zu verstehen, sondern auch diese inneren Gefühle zu ordnen, das aushalten zu können oder die Angst loszuwerden erstmal, damit ich dann die Entscheidung treffen kann.
Speaker A:Tja, eigentlich einfach.
Speaker A:Trotzdem war ich mal in diesem Problem.
Speaker A:Ich hatte schon zig Kunden, die in diesem Problem steckten, die feststeckten im Warten in unterschiedlichsten Situationen.
Speaker A:Und vielleicht geht es dir jetzt auch so, dass es genau dein Thema ist.
Speaker A:Wenn es dich berührt hat, wenn du dich wiedererkannt hast, dann ist das jetzt kein Zufall.
Speaker A:Du weißt jetzt auch, du stehst damit nicht alleine da.
Speaker A:Die meisten reden nur gar nicht drüber, Die meisten erkennen auch gar nicht die Ursache, den Ansatzpunkt dafür.
Speaker A:Und wenn du jetzt selber Ach, genau das bin ich, genau da stecke ich auch und ich komme gerade nicht mehr raus.
Speaker A:Dann gibt es vielleicht einen Schritt, der Veränderung und Klarheit bringt.
Speaker A:Ich biete dafür ein Gespräch an, ein Klarheitsgespräch, einfach nur die Situation zu betrachten, einfach nur gemeinsam drauf zu schauen und einen Raum zu schaffen, um das Ganze zu betrachten, zu klären, wie ist Veränderung an dieser Stelle überhaupt möglich.
Speaker A:Das ist jetzt kein Coaching, kein Verkaufsgespräch, sondern einfach nur ein Raum für ein gemeinsames Miteinander.
Speaker A:Wenn es dich interessiert In den Shownotes gibt es einen Link, der führt zu meinem Kalender und da kannst du einfach ein Gespräch buchen.
Speaker A:Ansonsten sind wir jetzt zu Ende mit dieser Folge.
Speaker A:Ich danke dir, dass du dabei warst, zugehört hast, mein Podcast hörst und ich sag tschüss, bis zum nächsten Mal.
Speaker A:Jetzt heißt es wieder ein bisschen warten, bis die nächste Folge erscheint, wobei ich glaube, das ist nicht so schwierig wie dieses andere Warten, von dem ich heute gesprochen habe.
Speaker A:Also danke, bis zum nächsten Mal.
Speaker A:Dein Thomas.
Speaker A:Das war wieder eine Folge im Podcast Starke Beziehungen.
Speaker A:Wenn du mehr über mich erfahren willst, dann besuche gern meine Website.
